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Weichen für großes Jubiläumsjahr gestellt.

Auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr blickte die Fastnachtsgesellschaft Zell (FGZ) bei ihrer Generalversammlung zurück. Präsident Peter Mauthe ließ die vergangene Kampagne Revue passieren und gab gleichzeitig einen Ausblick auf die zahlreichen Projekte und Höhepunkte, die im kommenden Jubiläumsjahr auf die Zeller Fasnacht warten. Den Auftakt der vergangenen Kampagne bildete traditionell die ausverkaufte Ölfte-Ölfte-Veranstaltung in der Zeller Stadthalle. Zu den besonderen Höhepunkten zählten die Ehrung von Thomas Kaiser für ein halbes Jahrhundert gelebte Fasnacht sowie der eindrucksvolle Einmarsch von Hürus Axel vo edlem Bluet. Mauthe dankte dabei allen Mitgliedern des Präsidiums, dem Gefolge sowie dem erweiterten Kreis der Mitwirkenden für ihren unermüdlichen Einsatz. Auch die eigentliche Fasnachtskampagne verlief aus Sicht der Verantwortlichen äußerst erfolgreich. Die Zeller Narren seien überall herzlich empfangen worden und hätten erneut die besondere Gemeinschaft innerhalb der Zeller Fasnacht unter Beweis gestellt. Positiv hob Mauthe zudem die Zusammenarbeit mit Bürgermeisterin Marion Isele hervor. Trotz teilweisewidriger Wetterbedingungen seien die Umzüge hervorragend besucht gewesen und hätten einmal mehr gezeigt, welchen Stellenwert die Fasnacht in der Region genießt. Gleichzeitig betonte der Präsident, dass Fasnacht weit mehr sei als dieöffentlichen Veranstaltungen. Zahlreiche Besuche in Kindergärten, Schulenund Senioreneinrichtungen würden zeigen, dass die Fastnachtsgesellschaft ihre Traditionen in alle Generationen und Bevölkerungsschichten trage. Mit Blick auf die Zukunft stehen derzeit mehrere Projekte im Fokus. So soll der neue FGZ-Schuppen bei der Gemeindehalle in Atzenbach noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Zudem wird der Fasnachtsbrunnen durch den Bürgerverein umfassend instand gesetzt. Besonders intensiv laufen aktuell die Vorbereitungen für das große Freundschaftstreffen am 16. und 17. Januar anlässlich von 400 Jahren Zeller Fasnacht und 100 Jahren Fastnachtsgesellschaft Zell. Geplant ist ein außergewöhnliches Programm, das Teilnehmer und Besucher gleichermaßen begeistern soll. Begleitend entsteht derzeit ein 14-teiliger Podcast zur Zeller
Fasnacht. Darüber hinaus wird vom 8. Januar bis Aschermittwoch auf dem Hans-Fräulin-Platz eine begehbare Ausstellung eingerichtet. Diese wird von den Vogteien selbst gestaltet und organisiert. Die Schulen und Kindergärtenbeteiligen sich mit einer Schaufensterdekoration in den Geschäften der Innenstadt. Außerdem planen die Vogteien ein großes Narrendorf. Das erklärte Ziel sei, so Mauthe, dass am Ende alle sagen können: „Schön isch’s gsi.“ Positiv fiel auch der Kassenbericht von Kassierer Christoph Freuschle aus. Trotz erheblicher Investitionen, unter anderem für den Neuaufbau des Präsidiumsstamms sowie neue Kostüme, konnte die Fastnachtsgesellschaft einen Überschuss erwirtschaften. Freuschle bescheinigte der FGZ damit eine solide finanzielle Basis und gab zugleich grünes Licht für das bevorstehende Jubiläumsjahr. Mit einem gesunden Kassenstand blicke man den Feierlichkeiten zu 400 Jahren Zeller Fasnacht und 100 Jahren Fastnachtsgesellschaft Zell optimistisch entgegen. Bei den Wahlen kam es zu einer Veränderung im Präsidium. Nach vielen Jahren stellte Andrea Köpfer ihr Amt als Schriftführerin zur Verfügung. Zu ihrem Nachfolger wurde einstimmig Adrian Muser gewählt. In seiner Laudatio würdigte das Präsidium Köpfer nicht nur für ihre Tätigkeit als Schriftführerin, sondern auch für ihr langjähriges Engagement als Regisseurin der Ölfte Ölfte, als Ideengeberin im Bereich Marketing sowie für zahlreiche außergewöhnliche Projekte. Besonders die während der Corona-Zeit entstandenen Filmproduktionen seien eng mit ihrem Einsatz verbunden. Neben Präsenten erhielt sie den langanhaltenden Applaus der gesamten Versammlung. Ebenfalls einstimmig gewählt wurde Gaetano Lucchese als zusätzlicher Beisitzer für den Bereich Wirtschaft. Auch bei den Kassenprüfern steht ein Wechsel an. Nach beeindruckenden 40Jahren legen Andreas Müller und Carmen Döbele ihr Amt nieder. Als Nachfolger wurden Leon Boos und Jannik Sprich gewählt. Peter Mauthe dankte den beiden scheidenden Kassenprüfern für vier Jahrzehnte zuverlässiger, gewissenhafter und engagierter Arbeit im Dienste der Fastnachtsgesellschaft. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er ihnen ein Präsent. Den neuen Kassenprüfern wünschte er einen ebenso langen und erfolgreichen Einsatz für die Zeller Fasnacht. Mauthe kündigte zudem an, dass nach dem Jubiläumsjahr eine schrittweise Verjüngung des Präsidiums erfolgen werde. Dieser Prozess sei bereits seit längerer Zeit vorbereitet worden.
Zum Abschluss dankte Christoph Freuschle dem Präsidenten für dessen langjähriges Engagement. In seiner Ansprache erinnerte er an zahlreiche Herausforderungen der vergangenen Jahre, darunter die Zeit ohne verfügbare Veranstaltungshalle, die Corona-Pandemie, Belebung des Fasnachtszieschtigs, sowie Änderungen der Umzugsstrecke. Peter Mauthe habe die Fastnachtsgesellschaft stets mit Ruhe, Umsicht und Weitblick geführt und dabei seine Mannschaft zuverlässig durch schwierige Zeiten geleitet. Den Dankesworten schlossen sich auch Bürgermeisterin Marion Isele so wie der scheidende Hürus Axel Umber an. Beide würdigten die außergewöhnliche Arbeit der Fastnachtsgesellschaft Zell für die Pflege des Brauchtums und betonten deren große Bedeutung als Aushängeschild der Stadt Zell im Wiesental.

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